Was macht einen guten Tierbetreuer aus?

Mir ist es wichtig, dass Sie sich mit der Entscheidung, einen Tierbetreuer für Ihren Liebling zu buchen, wohl fühlen. Die folgenden Grundsätze lebe ich zu 100% und hoffe, dies auch Ihnen bei unserem ersten Kennenlernen vermitteln zu können. Denn sie sprechen mir aus dem Herzen…

1. Flexibilität
Gerade wenn Sie berufstätig sind und zwischendurch Unterstützung bei der Betreuung Ihres Haustieres benötigen, ist es von Vorteil, einen Tiersitter zu haben, der zeitlich flexibel ist. So kann er auch mal kurzfristig einspringen, wenn Sie zum Beispiel einen wichtigen Termin wahrnehmen müssen und sich daher nicht selbst um Ihr Tier kümmern können.

2. Gelassenheit
Mit Tieren verläuft nicht immer alles nach Plan. Ein Tierbetreuer muss aber auch dann Ruhe bewahren, wenn das Tier sich einmal nicht so verhält, wie er es erwartet. In schwierigen Situationen sollte er ruhig bleiben, um das Tier nicht zusätzlich zu verunsichern.

3. Einfühlungsvermögen
Ein guter Tierbetreuer erkennt die Bedürfnisse des Tieres und geht auf diese ein. Er merkt, wann Ihre Katze nicht mehr spielen möchte und ihre Ruhe einfordert. Außerdem geht er liebevoll mit dem Tier um und zerrt beim Gassi gehen nicht grundlos grob an der Leine. Dass er nie die Hand gegen das Tier erhebt, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

4. Vertrauenswürdigkeit
Da Sie dem Tierbetreuer neben Ihrem Haustier vermutlich auch Ihren Wohnungsschlüssel anvertrauen, ist es umso wichtiger, dass Sie ihm voll und ganz vertrauen können. Um sich ein Bild davon zu machen, ob ein Tierbetreuer vertrauenswürdig ist, können Sie sich zum Beispiel Referenzen von früheren Arbeitgebern vorlegen lassen. Hören Sie aber in jedem Fall auch auf Ihr Bauchgefühl.

5. Tierliebe
Ihr Tierbetreuer wird viel Zeit mit Ihrem Vierbeiner verbringen, deswegen sollte er natürlich unbedingt sehr tierlieb sein. Gerne mal die Nachbarskatze zu streicheln und dem Hund eines Freundes ein Leckerchen zu geben, reicht nicht aus. Der Tiersitter sollte Freude daran haben, sich intensiv und über einen längeren Zeitraum hinweg mit dem Tier zu beschäftigen.

6. Erfahrung
Besonders, wenn Sie ein Haustier haben, das hinsichtlich Pflege und Betreuung sehr fordernd und anspruchsvoll ist, kann es von Vorteil sein, einen Tierbetreuer einzustellen, der ausreichend Erfahrung vorweisen kann. Wenn Sie einen großen dominanten Schäferhund haben, sollte Ihr Betreuer besser kein unerfahrener Neuling sein, sondern Erfahrung und Routine im Umgang mit Hunden haben – bestenfalls kann er sogar einen Hundeführerschein oder Sachkundenachweis vorlegen!

7. Konsequenz
Sie legen Wert darauf, Ihren Hund zu erziehen und möchten zum Beispiel nicht, dass er auf dem Sofa liegt, im Bett schläft oder vom Tisch gefüttert wird. Ihr Tierbetreuer sollte nicht den Lernerfolg zunichte machen, indem er Ihrem Tier all das während Ihrer Abwesenheit erlaubt. Er sollte sich Ihrem Haustier gegenüber konsequent zeigen – auch, wenn es ihn mit einem noch so bettelnden Hundeblick anschaut.

8. Verlässlichkeit
Ihr Tierbetreuer soll Ihnen den Alltag erleichtern und Ihnen kein zusätzliches Kopfzerbrechen bereiten, weil er ständig zu spät kommt. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich auf Ihn verlassen können und Ihre Termine entsprechend planen können. Klare Absprachen zwischen Ihnen sind deshalb von Anfang an essentiell.

9. Aufmerksamkeit
Macht Ihr potentieller Tierbetreuer sich während des Probetreffens Notizen und stellt selbst Fragen zu Fütterungsgewohnheiten, Eigenarten und Gemüt des Tieres? Dann ist das ein gutes Zeichen dafür, dass der Tiersitter sich wirklich für Ihr Tier interessiert und bemüht ist, dessen persönliche Bedürfnisse kennen zu lernen.

10. Motivation
Ihr Tiersitter sollte Spaß an seiner Arbeit und am Umgang mit Tieren haben und das auch nach außen hin vermitteln. Wenn Ihr Tierbetreuer mit Freude an die Arbeit mir Ihrem Haustier herangeht, ist das die beste Voraussetzung, dass aus den beiden ein tolles Team wird!

Quelle: www.betreut.de von Annelotte Cobler

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